HSB spendet an Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst

Krimilesung Spendenübergabe: von links Jaklin Altu, Thomas Schulte, Dieter Dausien, Alexandra Zein und Lisa Kaufer.
Von links Jaklin Altu, Thomas Schulte, Dieter Dausien, Alexandra Zein und Lisa Kaufer.

„Freud und Leid gehören zum Leben. Das gilt für all unsere Fahrgäste, und das gilt für die Hanauer Straßenbahn. Daher ist es folgerichtig, dass wir den Erlös aus unserer sehr erfolgreichen Bus-Krimilesung dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau zugutekommen lassen.“ Mit diesen Worten überreichte HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte einen symbolischen Scheck über 1400 Euro an Alexandra Zain, Jaklin Altu und Lisa Kaufer von der Hilfsorganisation. Damit würdige die HSB zum wiederholten Mal den Einsatz für Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien.
Alexandra Zein, hauptamtliche Koordinatorin beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau, verband mit ihrem Dank ein Lob für die ihrer Ansicht nach gelungene Lesung mit sieben regionalen Krimischreibenden auf dem Hanauer Marktplatz. Der Eintrittserlös aus dieser Aktion anlässlich des 111-jährigen Bestehens der HSB kam der örtlichen Hilfsorganisation zugute. Die HSB hatte mit der Lesung zugleich sieben neuen Busse vorgestellt, die sie im April in Betrieb genommen hat.
Bei dieser Veranstaltung war der Buchladen am Freiheitsplatz Partner des städtischen Nahverkehrsunternehmens. Daher begrüßte HSB-Geschäftsführer Schulte bei der Scheckübergabe auch seinen Inhaber Dieter Dausien und bedankte sich für die „gute Zusammenarbeit“. Dausien unterstützte die HSB bei der inhaltlichen Planung, bei Werbung und Ticketverkauf.
Alexandra Zein und die beiden ehrenamtlichen Helferinnen Jaklin Altu und Lisa Kaufer erläuterten, dass der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau mit 38 Freiwilligen Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung über bisher minimal zwei Monate und maximal sieben Jahre begleitet habe oder noch begleite. Dieser Dienst am Nächsten reiche im Kreis der betroffenen Familien teils sogar über den Tod des jeweiligen Kindes hinaus. Pro Familie seien möglichst zwei Ehrenamtliche zugeordnet, die sich gegenseitig stützten.
Alle Ehrenamtlichen treffen sich regelmäßig zum kollegialen Austausch und zur Supervision. Zweimal jährlich lädt der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau die betroffenen Familien in den Wildpark Alte Fasanerie ein. Zusätzlich bietet er zusammen mit dem Nachbardienst in Frankfurt ein Begegnungswochenende mit therapeutischem Reiten an.

7 neue Busse


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