HSB testet vom 6. bis 11. August Elektrobus von Ebusco

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Elektrobus Typ Ebusco 2.1
Kaum ist der Alltagstest mit einem Fahrzeug des Herstellers VDL beendet, erprobt die Hanauer Straßenbahn (HSB) vom 6. bis 11. August einen weiteren Elektrobus des ebenfalls in den Niederlanden ansässigen Produzenten Ebusco. „Der Probebetrieb mit dem VDL-Bus war ermutigend“, bilanziert HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte.
Mit der Sonderlinienbezeichnung E1 verkehrt auch der Ebusco in der nächsten Woche kostenlos zwischen Hauptbahnhof und Zentralem Busbahnhof (ZOB) Freiheitsplatz. Er ist erkennbar an großen grünen Aufklebern, die sich auf den Windschutzscheiben befinden.
Da der Elektrobus des Typs Ebusco 2.1 während der Testphase nicht ins Betriebsleitsystem der HSB eingebunden ist, kann er nicht durch die ampelgesteuerte Fahrstraße verkehren. Daher ist er vom Marktplatz weiter über Heumarkt und Nussallee unterwegs zum Freiheitsplatz. Für den Rückweg zum Hauptbahnhof gilt der gleiche Linienverlauf und weiter über Nürnberger Straße, Kurt-Blaum-Platz und Dettinger Straße.
Für das Pendeln zwischen ZOB Freiheitsplatz und Hauptbahnhof benötigt er eine Viertelstunde. Am Hauptbahnhof startet er an den besagten Testtagen erstmals um 8.34 Uhr und letztmals um 16.34 Uhr; umgekehrt um 8.52 und 16.52 Uhr. Die Testlinie E1 verkehrt alle 40 Minuten, abgesehen von einem Lade-Check am Mittag. Sie hat auf dem ZOB als Abfahrtsposition den Bussteig C4. An den Haltestellen im Linienverlauf informieren Fahrplanaushänge über die Abfahrten.
Ebusco gibt die Reichweite seines klimatisierten Elektrobusses mit 220 bis 240 Kilometern an, ehe die nächste Ladung nötig wird. Bis zu 90 Fahrgäste finden sitzend oder stehend Platz. In Deutschland vertrauen bereits kommunale Nahverkehrsunternehmen in München, Bremen und auf Borkum auf die Elektrobusse dieses niederländischen Herstellers, der sie in China bauen lässt.
Über die Elektrobusse von VDL und Ebusco hinaus will die HSB in der zweiten Jahreshälfte weitere Fahrzeuge anderer Hersteller erproben. Der Fahrplan des HSB-Aufsichtsrats sieht vor, dass er Ende 2018 über die Testergebnisse mit den Elektrobussen einen Bericht von der Geschäftsführung erhält.

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