Menschen mit Rollator können mit der HSB sicheres Bus fahren trainieren

Rollatorentraining
Rollatorentraining
„Die Hanauer Straßenbahn will den Ansprüchen der Menschen gerecht werden, die im Alter und mit Behinderung weiter mobil sein wollen und sollen.“ Daher, so Geschäftsführer Michael Takatsch weiter, biete die HSB künftig ein spezielles Training für Fahrgäste mit Rollator an. Erstmals ist das der Fall beim Tag der offenen Tür, den das städtische Seniorenbüro, Freiwilligenagentur, Hilfezentrale und VdK am Samstag, 27. April, von 11 bis 15 Uhr im Haus am Steinheimer Tor veranstalten.
Den neuen Service begründet Takatsch damit, dass der Anteil gehbehinderter Menschen stetig zunehme. Auf diese Entwicklung habe die HSB bereits reagiert, indem sie ausschließlich mit Niederflur-Bussen unterwegs sei, die wiederum rund hundert ebenso barrierefreie Haltestellen im Stadtgebiet anfahren.
„Wie bei der Busschule für Kinder geht es uns auch bei älteren Menschen darum, dass sie selbständig und sicher unterwegs sein können“, so Takatsch weiter. Dass ein solches Angebot auf Resonanz stoße, wisse die HSB aus entsprechenden Anfragen des Hanauer Seniorenbeirats, von Nachbarschaftsinitiativen und vom VdK.
HSB-Fachmann Michael Rüfer, der bereits jahrelange Erfahrung mit der Kinder-Busschule hat, gibt auch den Menschen mit Rollator bei den für sie bestimmten Trainings wertvolle Tipps. Dazu gehört, im Bus möglichst nicht vorne einzusteigen, sondern an der zweiten Tür mit abgesenktem und daher barrierefreiem Zugang. An dieser Bustür lässt sich zudem bei Bedarf von Busfahrer oder Fahrgästen eine Rampe aufklappen, die an der Haltestelle bis zum Bürgersteig reicht.
Mit einem Rollator in den Händen demonstriert Rüfer bei den Trainings, dass es den Einstieg erleichtert, wenn die Gehhilfe leicht nach hinten gekippt wird. Wichtig ist, während der Fahrt nicht auf dem Rollator Platz zu nehmen, weil dabei die Gefahr besteht umzukippen, wenn der Busfahrer scharf bremsen muss. Statt dessen sollten sich Menschen mit Rollatoren im Multifunktionsbereich an der zweiten Bustür auf einen der dortigen Klappsitze setzen und die Gehhilfe vor sich stehen lassen. Dringend rät die HSB während der Busfahrt keine Taschen vorne am Rollator zu verstauen oder an die Griffe zu hängen, sondern an sich zu nehmen. Andernfalls bestünden zweierlei Gefahren: womöglich das Gleichgewicht zu verlieren und Taschendieben leichtes Spiel zu bieten.
Der letzte Tipp betrifft das Aussteigen aus dem Bus. Wer das rückwärts bewerkstelligt, bringt draußen gleich mehr Halt unter die Füße und mindert die Stolpergefahr.
Wer sich für ein Rollatoren-Training der HSB interessiert, wendet sich an Michael Rüfer unter der Telefonnummer 06181/3008862 oder per Mail unter

michael.ruefer@hsb.de

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