Im Terminkalender vormerken: HIS und HSB laden zum Tag der offenen Tür am 26. August in die Daimlerstraße


Wenn gleich zwei große städtische Betriebe sich an einem Tag der offenen Tür gemeinsam präsentieren, dann ist das ungewöhnlich und hat mit dem Anlass dafür zu tun: Hanauer Straßenbahn (HSB) und Hanau Infrastruktur Service (HIS) sind seit fünf Jahrzehnten Dienstleistungs-Nachbarn in der Daimlerstraße 5. Dieses Jubiläum feiern sie am Samstag, 26. August, von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besuchenden ein abwechslungsreiches Programm.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky wird am Tag der offenen Tür auch den damaligen HSB-Leiter begrüßen, den heute 94-jährigen Gerhard Janz. Der trieb den Umzug des städtischen Nahverkehrsunternehmens im Jahr 1967 voran, weil das Busdepot in der Leipziger Straße zu klein und die Arbeitsbedingungen verbesserungsbedürftig geworden waren. Janz half bei den Planungen für Bushallen und Werkstatt entscheidend mit. Die Gebäude waren damals schon für mehrere Dutzend Busse ausgelegt, als Hanau bei Weitem noch nicht so groß war wie heute.
1966 war schon das Stadtreinigungs- und Fuhramt an den Hauptbahnhof umgezogen, 1968 folgte der Bauhof. Erst kurz vor dem Baubeginn hatte die Stadt Hanau 1964 das Gelände in der Daimlerstraße zum allergrößten Teil von der Nachbarstadt Großauheim gekauft, auf deren Gemarkung es damals lag. Dieser Geschichte spürt eine Ausstellung nach, die beim Tag der offenen Tür zu sehen ist und anschließend in den Schaukästen auf dem Busbahnhof Freiheitsplatz. In der Ausstellung kommt auch der frühere Bauhof-Leiter Walter Vogelwaid zu Wort, ebenso Helmut Amend, der 38 Jahre lang als Müllwerker gearbeitet hat, und die ehemaligen HSB-Beschäfigten Werner Spahn und Horst Buchta.
Oberbürgermeister Kaminsky eröffnet den Tag der offenen Tür um 11 Uhr in der HSB-Bushalle. Kurze Grußworte sprechen zudem Stadtrat Thomas Morlock, HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte und HIS-Betriebsleiter Markus Henrich.
HSB und HIS präsentieren sich in einer Dia-Schau als kommunale Unternehmen, die modern ausgestattet sind. Dies beweisen sie auch mit einer Fahrzeugausstellung, zu der neue städtische Elektro-Nutzfahrzeuge gehören.
An verschiedenen Informationsstationen geben HIS und HSB Einblick in ihre tägliche Arbeit. Das gilt für die Buswerkstatt und die Leitstelle des Nahverkehrsunternehmens, wo die HSB-Verkehrsmeister über Monitore ständig einen Blick darauf haben, dass der Busverkehr reibungslos funktioniert. Ungewohnt und interessant verspricht für Gäste auch die Fahrt mit dem Bus durch die Waschstraße der HSB zu werden.
HIS stellt die Arbeit der Stadtreinigung genauso vor wie die des Hochwasserschutzes. Der Eigenbetrieb zeigt, wie die Ladevorgänge am Müllfahrzeug funktionieren und wie Müllbehälter im Straßenraum montiert werden. Der Bauhof demonstriert, wie gepflastert wird. Zudem wird vorgeführt, wie Kanäle gespült werden.
Die Abfallberatung bietet ein Umweltquiz, bei dem es interessante Preise zu gewinnen gibt. Sie hat zudem den Künstler „Stinknich“ verpflichtet, der in einer Mischung aus Theater, Puppenspiel und Geschichtenerzählen Kindern spielerisch den Sinn der Abfall-Wertstofftrennung nahe bringt. Unterstützt wird er von seinem Freund Tonni, dem fachkundigen Müllmonsterchen.
Für sportliche Höhepunkte sorgt die Turngemeinde Hanau mit ihren superschnellen Seilspringerinnen (Rope Skipper) und Cheerleadern (Anfeuerungstänzerinnen). Musikalische Kultur bringen die Soul- und Pop-Band „Mastoldi“ auf die Bühne sowie die Stadtkapelle Hanau, die schon ab 10 Uhr spielt, also eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung.
Kinder erwartet ein umfangreiches Spiel-, Sport- und Unterhaltungsprogramm. Dazu gehören eine Hüpfburg und Streetball mit Basketballkorb. Die Stadt ist mit dem klingenden Mobil ebenso vertreten wie mit dem Spielmobil „Augustinchen“. Dessen Team schminkt Gesichter, stellt einen Lebendkicker auf, lässt Kieselsteine bemalen und einen Container besprühen. Bei Bauhof-Mitarbeitern können sich Mädchen und Jungen Namensschilder prägen lassen.

Für die Besucherinnen und Besucher bieten sich verschiedene Anfahrtsmöglichkeiten an: Natürlich mit den HSB-Buslinien, die den Hauptbahnhof ansteuern und an diesem Tag allesamt über die Daimlerstraße verkehren. – Die ÖPNV-Kunden erwartet am Eingang zum HSB-Gelände eine kleine Überraschung. – Wer mit dem Auto anreist, kann den großen Dunlop-Parkplatz nutzen, der an den Hauptfriedhof angrenzt. Wer schließlich bei dieser Gelegenheit mal die neue Hanauer Märchenbahn ausprobieren möchte, kann diese Touristenattraktion nutzen, die ständig zwischen Kurt-Blaum-Platz und Daimlerstraße verkehrt.
Für Essen und Trinken zu volkstümlichen Preisen ist reichlich gesorgt. Das vielseitige Programm des Tages der offenen Tür wird neben dem Engagement der Mitarbeiter erst durch zahlreiche Sponsoren ermöglicht. Der Reinerlös aus dem Verkauf kommt einem gemeinnützigen Zweck zugute.

Bauarbeiten auf ZOB-Nordseite

Wegen Reparaturarbeiten am Zentralen Busbahnhof Freiheitsplatz ab Montag, 9. Oktober, müssen sich Fahrgäste für zwei bis drei Wochen auf wenige vorübergehende Änderungen einstellen.

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