Mit Fahrplanumstellung bisher überaus zufrieden

HSB Fahrplanlotse
HSB Fahrplanlotse

„Überaus zufriedenstellend“ ist nach Ansicht von Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB) und Hanau Lokaler Nahverkehrsorganisation (HLNO) bisher die Umstellung im Stadtbus-Fahrplan verlaufen. Es habe sich ausgezahlt, dass beide städtischen Unternehmen frühzeitig und umfassend über das neue Linienkonzept informiert hätten, meinen HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch und HLNO-Geschäftsführer Michael Schweitzer in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Vielfach hätten die HSB-Kunden gewusst, welche Neuerungen vom 13. Dezember an auf sie zukommen, so die Erfahrung der ersten beiden Tage. Für die Hilfe Suchenden hatten HSB und HLNO am gestrigen Montag von 5 Uhr morgens an am Hauptbahnhof, am Markt- und Freiheitsplatz Fahrplanlotsen postiert und einen Springer-Dienst eingerichtet.

Am Hauptbahnhof galt es vor allem, bei Bedarf den Beschäftigten des Industrieparks Wolfgang den Weg zur Haltestelle der neuen Linie 11 an der Auheimer Straße zu weisen. Zu diesem Zweck hatte die HSB in der vergangenen Woche bereits Informationsbroschüren an diejenigen verteilt, die bisher einen privaten Bus-Shuttle vom Hauptbahnhof zur Rodenbacher Chaussee genutzt hatten. Mit den Fahrgastzahlen in den ersten Bussen auf der neuen Linie 11 hinaus nach Wolfgang sind HSB und HLNO durchaus zufrieden.

Schweitzer und Takatsch verhehlen gleichzeitig nicht, dass es beim Fahrplanwechsel „einige organisatorische Kinderkrankheiten“ gegeben habe, die aber bereits abgestellt seien oder noch abgestellt würden. So habe es eine Servicefirma nicht rechtzeitig geschafft, an den Haltestellen alle Linien-Zielschilder nach neuem Farbkonzept auszutauschen.

Die HSB-Hotline (Telefon 300880) vermeldete relativ wenige Beschwerden. Deren Gros betraf das Tümpelgarten-Gebiet, wo der bisherige Ringverkehr aufgelöst wurde, weil er wegen der langen Fahr- und Standzeiten an den Endhaltestellen in seiner gesamten Länge wenig genutzt wurde. Die HSB-Linien 2 und 10 ergänzen sich dort jetzt auf dem Hin- und Rückweg. „Wir werden die Kundenresonanz bis in den Januar hinein beobachten“, versprechen Schweitzer und Takatsch. Erst dann sei ein abschließendes Urteil möglich, ob hier nach einer Eingewöhnungsphase Verbesserungsbedarf bestehe.

„Für die Busfahrer war der Montag ebenso ein tiefer Einschnitt in viele Gewohnheiten wie für die Fahrgäste. Daher ist die HSB stolz, dass im Ablauf grundsätzlich alles glatt gelaufen ist“, findet Takatsch. Hier habe sich die intensive Fahrerschulung ausgezahlt.
„Bis sich alles eingespielt hat, bedarf es bei allen Beteiligten etwas Geduld“, meinen Schweitzer und Takatsch weiter. Denn der jetzige Fahrplanwechsel habe „so gravierende Änderungen mit sich gebracht wie lange nicht mehr“.

Pressemitteilung vom 14.12.2009
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