Die HSB in Trümmern

Wegen der schweren Luftangriffe auf Hanau kam der Straßenbahnbetrieb zum Kriegsende zum Erliegen. Bombenkrater und Trümmer in den Straßen machten einen Fahrbetrieb unmöglich.

Das Bombardement am 19. März 1945 besiegelte das Schicksal der Hanauer Straßenbahn. Die Betriebsgebäude wurden zerstört. Die wenigen noch betriebsfähigen Omnibusse gingen bei der Flucht der Behörden vor den am 28. März einmarschierenden US-Amerikanern verloren oder wurden von den Besatzungstruppen beschlagnahmt.
Mit dem verbliebenen Personal konnten aus den Trümmern einige noch intakte Maschinen geborgen und drei beschädigte Busse instandgesetzt werden. Mit diesen Fahrzeugen wurden im Herbst 1945 Handwerker aus der Gegend von Somborn und Rommelhausen zum Wiederaufbau nach Hanau gefahren. Im Frühjahr 1946 dienten sie als Schulbusse zur Beförderung von Kindern aus dem Freigerichtviertel zur Geibelschule nach Kesselstadt, die als einzige Schule der Stadt unzerstört war.
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